Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz

RESOS

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Herzlich willkommen bei der
Religiös-Sozialistischen Vereinigung
der Deutschschweiz (RESOS)


Als Religiösen Sozialismus bezeichnet man das Eintreten von Angehörigen des Christentums aus Gründen ihres Glaubens für eine sozialistische Gesellschaftsordnung. Der Begriff bezeichnet ursprünglich eine Strömung im deutschsprachigen Protestantismus, die um 1900 in der Schweiz entstand. Sie wuchs in der Weimarer Republik Deutschlands zu einer evangelischen Kirchenpartei heran, die sich 1926 als Bund der religiösen Sozialisten Deutschlands (BRSD) organisierte. Vergleichbare Strömungen entstanden auch in anderen christlichen Konfessionen und Staaten.
Sie deuten bestimmte Traditionen und Texte der Bibel wie das Gebot des Erlassjahrs, der Nächstenliebe, die prophetisch-apokalyptische Erwartung vom Reich Gottes, die Bergpredigt, die Kritik am Mammon und die Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde als Impulse und Verpflichtung, die gegenwärtige vom Kapitalismus bestimmte Gesellschaftsordnung zu überwinden. Insbesondere das Evangelium Jesu von Nazareth mit seiner Option für die Armen verlange aktuell eine bewusste Entscheidung für den Sozialismus. (Quelle: Wikipedia)
Veranstaltungshinweise Wann, wo, wer, was?

Dienstag, 26 November GSOA
Bern 30 Jahre Abstimmungserfolg "Für eine Schweiz ohne Armee
und eine umfassende Friedenspolitik"

Mit Elisabeth Joris, Jo Lang und Magdalena Küng
18.30 Uhr, Provisorium 46 Mutschellenstrasse 46

Freitag, 29. November Neue Wege Lesegruppe (Novemberheft)
St. Gallen 17.30 bis 19.15 Uhr, im westlichsten Zimmer im MIGROS-Restaurant,
im HB-Hauptgebäude.
(im Dezember kein Leseabend)

Samstag, 30 November Tischgespräch mit Lorenzo Scornaienchi
über "Kirche oder Gemeinde" bei Leonhard Ragaz

Zürich, 15.00 bis ca. 17.00 Uhr, Gartenhofstrasse 7

Samstag, 7. Dezember resos Gartenhofveranstaltung zum Advent
Zürich Mit Hans Walder auf der Spur theologischer Fragen
Impulsreferat und Tischgespräch

15.00 bis ca. 17.00 Uhr, Gartenhofstrasse 7

Freitag, 13. Dezember Öffentliches Schweigen der Frauen für den Frieden
Zürich 17.45 bis 18.15 Uhr beim Fraumünster
Politischer Abendgottesdienst Zürich
im Pfarreisaal Liebfrauen (Weinbergstr. 36)
18.30 Uhr Ein Netz, das nicht mehr trägt.
Wie in die Grundrechte von Armutsbetroffenen eingegriffen
und die Sozialhilfe immer stärker ausgehöhlt wird.

Mit Nicole Hauptlin, Unabhängige Fachstelle für Sozialhilferecht UFS, Zürich.

Mittwoch, 18. Dezember Neue Wege Lesegruppe
Zürich 15.30-17.00 Uhr in der Arvenstube des Lavaterhause
(Kirchgemeindehaus St.Peter)

Freitag, 17, Januar 2020 Neue Wege Lesegruppe (Dezemberheft)
St. Gallen 17.30 bis 19.15 Uhr, im westlichsten Zimmer im MIGROS-Restaurant,
im HB-Hauptgebäude

Voranzeige:
Drei-Länder-Treffen acus, BRSD und resos
15.bis 17. Mai 2020 in Rorschach
Religionen und die Soziale Frage
Programmentwurf Freitag
16.00 Uhr Anreise und Zimmerbezug
17.30 Uhr Eintreffen im Zentrum St. Kolumban, Begrüssung, Vorstellungsrunde,
18.30 Uhr Nachtessen im ZSK (Catering)
20.00 Uhr Einblicke in die Geschichte Rorschachs im Spiegel
sozialer Umbrüche der letzten 125 Jahre. Industrialisierung - Streiks - religiös-soziale Pfarrer
mit Louis Specker, Historiker, Rorschach
20.45 Uhr Soziale Probleme in Rorschach heute
(die Hälfte der Einwohner sind Ausländer)
mit Ariane Thür Wenger, Stadträtin, Rorschach (Mit Rückfragen bis 21.30)
Samstag
09.15 Uhr Leonhard Ragaz und die soziale Frage.
Reich Gottes und Kommunismus Christi.

Vortrag von Lorenzo Scornaienchi, Theologe, Zürich - Aussprache
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Reich Gottes und die ökumenische Bewegung für
Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung GFS.
Vancouver 1983, Dresden, Basel 1989, Graz 1997

mit Arne Engeli, Politologe, Rorschach - Aussprache

12,30 Uhr Mittagessen (Catering)
14:00 Uhr Spaziergang am See zur Industriestrasse 15:00 Uhr
Die soziale Frage im Islam. Besuch des albanischen
Gebetsraumes, Einführung und Gespräch mit Lejla Medii, Juristin
und weiteren Mitgliedern der islamischen Gemeinschaft
17.00 Uhr Die soziale Frage im jüdischen Glauben.
Einführung und Gespräch mit Rabbiner Tovia Ben Chorin und
Batja und Chanan Guggenheim, St. Gallen (angefragt)
18.30 Uhr Nachtessen (Catering)
20.00 Uhr Religionen und die soziale Frage heute.
Aussprache: Gemeinsame Visionen und Beauftragungen.
Wie heute in die Gesellschaft einbringen?

Moderation: Johannes Bardill, Pfarrer, Hirzel
Sonntag
09.30 Uhr Wo und wie engagieren wir uns konkret? Aussprache
11.00 Uhr Interreligiöse Feier und Abschiedsrunde
12.00Uhr Mittagessen
ab 13.45 Uhr Heimreise

Zusatz-Angebot am Nachmittag:
Besuch der Kunstausstellung im Würth-
Haus beim Bahnhof



Unser Selbstverständnis Wir stehen ein für Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung. Wir arbeiten an einem demokratischen Sozialismus in der Hoffnung auf das Reich Gottes.
 

Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein
Mt. 20, 25f

«Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
Und lässt die Reichen leer
ausgehen»
(Lukas 1, 52ff)
«Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurden», schreibt Dietrich Bonhoeffer in einer Predigt 1933.







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Religiöse Sozialistinnen/Sozialisten und sozialistische Theologinnen/Theologen (Eine Auswahl)
Bereitgestellt: 24.11.2019     Besuche: 4 heute, 451 Monat