Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz

RESOS

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Herzlich willkommen bei der
Religiös-Sozialistischen Vereinigung
der Deutschschweiz (RESOS)


Als Religiösen Sozialismus bezeichnet man das Eintreten von Angehörigen des Christentums aus Gründen ihres Glaubens für eine sozialistische Gesellschaftsordnung. Der Begriff bezeichnet ursprünglich eine Strömung im deutschsprachigen Protestantismus, die um 1900 in der Schweiz entstand. Sie wuchs in der Weimarer Republik Deutschlands zu einer evangelischen Kirchenpartei heran, die sich 1926 als Bund der religiösen Sozialisten Deutschlands (BRSD) organisierte. Vergleichbare Strömungen entstanden auch in anderen christlichen Konfessionen und Staaten.
Sie deuten bestimmte Traditionen und Texte der Bibel wie das Gebot des Erlassjahrs, der Nächstenliebe, die prophetisch-apokalyptische Erwartung vom Reich Gottes, die Bergpredigt, die Kritik am Mammon und die Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde als Impulse und Verpflichtung, die gegenwärtige vom Kapitalismus bestimmte Gesellschaftsordnung zu überwinden. Insbesondere das Evangelium Jesu von Nazareth mit seiner Option für die Armen verlange aktuell eine bewusste Entscheidung für den Sozialismus. (Quelle: Wikipedia)
Veranstaltungshinweise Wann, wo, wer, was?

Montag, 9. November Referat und Diskussion
Bregenz Das Kriegsende 1945 in Bregenz
Der Zusammenbruch der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft
Referent: Stadtarchivar Mag. Thomas Klagian
19.30 Uhr im "vorarlberg museum"

Mittwoch, 11. November Neue Wege Lesegruppe
Zürich 14.30-16.00 Uhr in der Arvenstube des Lavaterhauses
(Kirchgemeindehaus St.Peter, gerold.roth@hin.ch)

Freitag, 13. November Öffentliches Schweigen der Frauen für den Frieden
Zürich 17.45-18.15 Uhr beim Fraumünster
Politischer Abendgottesdienst Zürich
in der Wasserkirche (Limmatquai 38) 18.30 Uhr
Was wäre die Welt ohne Afrika?
Gespräch, wenn grausame Dinge passiert sind?
Mit Elisio Macamo, Professor für Soziologie
mit Schwerpunkt Afrika an der Universität Basel

Samstag, 28. November resos Gartenhofveranstaltung
Zürich Zur strukturellen Gewalt gegen Armutsbetroffene:
Nein zur Sozialapartheid in der Schweiz!

Tischgespräch mit Branka Goldstein, Gründerin und Präsidentin
der IG Sozialhilfe
und jahrzehnte lange Begleiterin
von mehrfach geschädigten Armutsbetroffenen
15.00 – 17.00 Uhr Gartenhofstr. 7

Freitag, 11. Dezember Öffentliches Schweigen der Frauen für den Frieden
Zürich 17.45 bis 18.15 Uhr beim Fraumünster
Politischer Abendgottesdienst Zürich
im Pfarreisaal Liebfrauen (Weinbergstr. 36) 18.30 Uhr
Beharrlicher Schrei nach Gerechtigkeit -
30 Jahre Politische Abendgottesdienste Zürich

Wir feiern, teilen diese Kraft und lassen dazu drei Gäste sprechen:
Gabriela Allemann, Präsidentin Evangelische Frauen Schweiz;
Daniel Langmeier, Menschenrechtsaktivist; Jan Tschannen, Leiter Bildung und Theologie BfA; Moderation: Matthias Hui, Redaktor Neue Wege

Mittwoch, 16. Dezember Neue Wege Lesegruppe
Zürich 14.30-16.00 Uhr in der Arvenstube des Lavaterhauses
(Kirchgemeindehaus St.Peter)

Voranzeige:
Religionen und die soziale Frage 3-Ländertreffen in Rorschach
Das abgesagte 3-Ländertreffen der religiös- sozialistischen Bewegungen der Schweiz, Ös- terreichs und Deutschlands, soll am 25. bis 27. Juni 2021 nachgeholt werden,


Das Programm beinhaltet die Schwerpunkte:
- Christliche Botschaft und politisches Engagement bei Leonhard Ragaz und in der ökumenischen Bewegung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöp- fung.
- Gespräche mit Muslimen und mit Juden.
- Wo und wie engagieren wir uns konkret heute?

Beginn ist am Freitag um 17 Uhr, der Abschluss am Sonntag um 14 Uhr. Flyer mit detailliertem Programm und Anmeldetalon werden mit dem Bulletin Ende März verschickt.

Weitere Auskünfte: www.resos.ch Kontakt: Verena Keller, Speiserstr. 91 4052 Basel, vr.keller@bluewin.ch.


Unser Selbstverständnis Wir stehen ein für Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung. Wir arbeiten an einem demokratischen Sozialismus in der Hoffnung auf das Reich Gottes.
 

Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein
Mt. 20, 25f

«Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
Und lässt die Reichen leer
ausgehen»
(Lukas 1, 52ff)
«Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurden», schreibt Dietrich Bonhoeffer in einer Predigt 1933.







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Religiöse Sozialistinnen/Sozialisten und sozialistische Theologinnen/Theologen (Eine Auswahl)
Bereitgestellt: 05.11.2020     Besuche: 20 heute, 529 Monat