Eintritt in die Kirche

Bei der Geburt eines Kindes, beginnt man zuweilen ganz neu über Gott und die Welt nachzudenken, ebenso bei der Anfrage nach Übernahme eines Patenamtes oder auch in schweren Lebensabschnitten.
Nehmen Sie unverbindlich mit Pfarrer Jörn Schlede oder einem Mitglied der Kirchenvorsteherschaft Kontakt auf.
Fast alle Angebote sind auch für Nichtmitglieder offen. Sie können die Kirche nutzen für Ihr stilles Gebet oder den Gottesdienst, ihr Kind in den Religions- oder Konfirmandenunterricht geben, oder Sie suchen das Gespräch mit dem Pfarrer.
Wenn Ihnen unser Angebot zusagt und wenn Sie das Gefühl haben: "Zur Evangelischen Kirchgemeinde fühle ich mich dazugehörig. Es ist meine Gemeinde." dann stellt sich natürlich die Frage: "Was hindert mich daran, einzutreten?"
Eintritt - Wie geht das?
Die Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft wird durch die Taufe deutlich.
Wenn Sie schon getauft sind, ganz gleich ob in einer evangelischen, katholischen oder orthodoxen Kirche oder in einer Freikirche, dann müssen Sie bei einem Eintritt nicht noch einmal getauft werden.
Ein einfaches Schreiben an die Kirchenvorsteherschaft, worin Sie Ihren Wunsch nach einem Wieder- oder Neueintritt kund tun, reicht.
Falls Sie bisher noch keiner christlichen Glaubensgemeinschaft angehört haben, gehört ein zur Taufe verbindlicher Unterricht dazu. Für Kinder bis zum Alter von 15 Jahren geschieht dies im Religions- bzw. Konfirmandenunterricht.
Wer älter ist, kann kostenlos Erwachsenenunterricht erhalten. An drei Abenden gibt es für je zwei Stunden eine Einführung in die Grundinhalte des christlichen Glaubens. Das Unterrichtsmaterial inklusive einer Bibel erhalten Sie ebenfalls von uns.
Kirchenaustritt - Wir freuen uns, wenn Sie wiederkommen
Tragen Sie sich mit dem Gedanken, aus der Evangelischen Kirche auszutreten? Die Gründe dafür können sehr persönlich und vielfältig sein. Das respektieren wir.
Bitte bedenken Sie vor Ihrem Entschluss folgendes:
Falls Sie unzufrieden mit unserer Kirchgemeinde sind und deshalb austreten möchte, wäre es für uns wünschenswert, Sie würden zuvor das Gespräch mit dem Pfarrer oder einem Mitglied der Kirchenvorsteherschaft suchen. Damit könnten wir gemeinsam überlegen, inwiefern wir einen Weg finden könnten.
Der Staat St. Gallen verlangt, dass Austretende eine schrifliche Erklärung mit amtlich beglaubigter Unterschrift (Einwohneramt) bei der Kirchenvorsteherschaft einreichen.
Einen Austritt bedauern wir natürlich sehr. Aber: Unsere Türen bleiben für Sie stets geöffnet. Und wir freuen uns - wenn Sie wieder zurück kommen.
Bereitgestellt: 05.07.2017     
aktualisiert mit kirchenweb.ch