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Wort zum Sonntag - Plaid per la dumengia, 29.03.2020
Predigt zu Johannes 13,1-15

"Ihr nennt mich Meister und Herr, und ihr sagt es zu Recht, denn ich bin es. Wenn nun ich als Herr und Meister euch die Füsse gewaschen habe, dann seid auch ihr verpflichtet, einander die Füsse zu waschen. Denn ein Beispiel habe ich euch gegeben: Wie ich euch getan habe, so tut auch ihr." Joh 13,13-15

"Mit gutem Beispiel vorangehen!“ Wer hat das nicht schon gehört oder gesagt. Und unsere Erfahrung bestätigt die Richtigkeit dieser Aussage. So wie in der Schule oder während der Lehre der Lehrer oder Meister durch sorgfältige Anleitung und Begleitung den Schüler befähigt, das gesteckte Ziel zu erreichen oder ein bestimmtes Werkstück zu erstellen, will es Jesus uns und seine Jünger ebenso lehren. Auch er sagt: „Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr so wie ich es getan habe, auch tun könnt.“ Und dieser Vorgabe, diesem Vorbild in der Praxis des Glaubens möchten und sollen wir folgen. Um welches Beispiel geht es? Worin sind wir befähigt und in der Lage, ihm, dem Meister und Lehrer des Glaubens, zu folgen?

Nur der Evangelist Johannes berichtet von dieser Begebenheit aus dem Leben Jesu kurz vor Ostern. Nach dem gemeinsamen Mahl wechselt der Meister seine Kleider und wäscht seinen Jüngern die Füsse.
Das ist für alle eine ungewöhnliche und überraschende Tat. Der Meister dient seinen Schülern – und nicht umgekehrt. Was sonst die Schüler ihrem Lehrmeister, die Diener für ihren Herrn zu leisten haben, was zu ihren ureigensten Pflichten gehört, vollzieht beim letzten Mahl Jesus Christus selbst.
Er tut dies ohne vorherige Ankündigung, ohne Worte, schweigend, aber bestimmt. Und er tut es als der, der jetzt ganz bei den Menschen ist. Noch einmal klingt der Wechsel an, den die weihnachtliche Botschaft uns ankündigt: „Er wechselt mit uns wunderlich, Fleisch und Blut nimmt er an und gibt uns in seins Vaters Reich die klare Gottheit dran. Er wird ein Knecht und ich ein Herr, das mag ein Wechsel sein!“

„Unerhört! So geht das nicht!“ fällt Petrus ein. „Das ist nicht richtig. Der, der uns lehrt und unterweist, zu dem wir aufblicken und der über uns steht, wie wir meinen, dieser Jesus wäscht uns die Füsse. Das können, nein, das wollen wir nicht zulassen – er darf sich nicht erniedrigen und demütigen, soll uns nicht dienen.
Wir haben zu dienen, wir haben das für ihn zu tun. Und wir hätten und müssten…“ Worte, die verklingen; eine Vorstellung, die berechtigt sein mag, die aber jetzt keinen Wert hat, da Jesus sie nicht weiter annimmt und bedenkt.
Denn ihm ist jetzt etwas anderes wichtig: eine Gemeinschaft, in der jeder dient und hilft; eine Gemeinschaft, in der sichtbar und spürbar wird, was er schon früher benannt hat, wenn er auf die Menge sah und sie als guter Hirte zu seiner Herde machte: im Bild vom Weinstock und den Reben oder dort, wo vom Leib und den Gliedern gesprochen wurde. Um diese Gemeinschaft, die nämlich aus Liebe, Güte und Barmherzigkeit dem Nächsten dient und sich bedienen lässt, geht es ihm.

Zwei Passagen dieser Erzählung haben mich besonders berührt und beschäftigt:

Da ist der verwunderte Petrus, der in einem weiteren Einwand sein Recht vorbringt. Vielleicht ist Petrus nicht nur mit seinem eigenem Anliegen dabei, möglicherweise spricht er auch für die anderen Jünger, wenn er zu bedenken gibt: Soll das mit den Füssen reichen? Müsstest du uns nicht auch die Hände und den Kopf waschen? Müssten wir nicht ganz und gar, vom Scheitel bis zur Sohle von dir gereinigt werden? Reicht ein Teil für das Ganze?
Petrus begegnet mir als einer, der nicht mit dem zufrieden ist, worin ihm sein Meister dient. Noch reicht es nicht aus, noch weiss er es seinem Lehrer gegenüber besser. Noch will er es verbessert wissen, bevor er sagen kann: „Gut gemacht mein Lieber, jetzt erkenne ich deine Kompetenz an. Jetzt kann ich glauben.“
Petrus scheint ein Mensch zu sein, der eine ganz umfassende, wenn auch sehr festgelegte Vorstellung von Gott hat. Ja, der es auch wenn es um Gott geht, es ganz genau nimmt. Bei Gott darf um Himmels Willen nichts fehlen.
Haben wir nicht auch diesen Zug, diese Tendenz? Spricht Petrus da nicht für uns alle? Für Jesus hingegen reicht ein Teil, ein Teil für das Ganze. Wer dabei dann den Glauben an ihn hat, der ist gerettet, weil sich der Sinn und die Absicht, die in der Geste der Fusswaschung liegen mit der Vergebung im Abendmahl verbinden.

Und ja, soweit reicht die Liebe Jesu: wer glaubt, der wird selig. Sie umgreift jeden, der voller Vertrauen seiner Einladung folgt, sie umgreift auch den, der zum Verrat entschlossen ist. Wer für Jesus eintritt, hat bereits Teil an der neuen Welt. Selbstlos, aufopfernd verschenkt er sich, lässt erfahren, was jetzt bereits beginnt und morgen endet: am Passahabend seinen Anfang nimmt und bis zum Abend der Kreuzigung reicht: Kreuz und Lieben, Urteil und Vergebung, beides zusammen in Jesus Christus.

Von selbst und ohne mein Zutun kann diese Liebe, Gottes Güte, den Menschen erreichen. Sie ist geschenkt. Nicht aber ohne innere Zuwendung und Offenheit. Es wäre ein überheblicher und leichtfertiger Irrtum zu meinen, man könnte seiner Gnade ein für alle Mal sicher sein. Ein Geschenk will mit offenen Händen und frohem Herzen angenommen werden, sonst bleibt es kein Geschenk.
Am Beispiel des Verräters wird das deutlich: ein jeder darf, kann und soll um Gottes Willen teilhaben an seiner Liebe, an seinem Dienst für den anderen. Wer sich verschliesst, wer sich im Herzen verweigert und ablehnend die Geste zurückweist, hat nicht teil an der Gnade. Gott lässt jedoch immer wieder neu und anders die Chance zur Umkehr, sie zu ergreifen heisst schon gerettet zu werden.

„Wer es glaubt, der wird selig. Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich es auch getan habe.“ Möge Gott uns helfen, solche wahre Gemeinschaft zu haben, in normaler, besonderer und ausserordentlicher Lage. Mögen wir immer wieder in den vielen kleinen Dingen seine Zuwendung zu uns erfahren. Und möge er uns stärken, seinem Beispiel nachzuleben, zu dienen, zu lieben und zu verzeihen. Amen
Georg Felix

Lesen Sie hier den ganzen Predigttext
Wort zum Samstag - Plaid per sonda, 28.03.2020
Zum Schmunzeln

Haben Sie genug von schlechten Nachrichten?
Genug von Kreuzworträtseln?
Möchten Sie am Wochenende einmal an etwas anderes denken und lachen?
Immer wieder lesenswert sind Geschichten von Ephraim Kishon
wie diese: Kurzgeschichte
Wort zum Freitag - Plaid per vendergis, 27.03.2020
Praktische Tipps 1: Selbstgemachtes

Plötzlich haben wir ganz viel Zeit. Zeit für die Kinder, Zeit zum Aufräumen und Ausmisten oder auch Zeit um wieder einmal etwas in der Küche zu testen oder Neues auszuprobieren.
Warum nicht einmal einen Eistee selber herstellen? Dafür braucht es nur wenige Zutaten und in wenigen Arbeitsschritten hat man ein tolles Ergebnis.

Folgende Zutaten braucht man:
1,2 Liter Wasser
2 Pack Zitronensäure (à 5 g)
400 g Zucker
15 Teebeutel (Früchtetee, Pfirsich, Apfel etc.)

Zubereitung:
Das Wasser in einer Pfanne aufkochen. Pfanne vom Herd nehmen und die Teebeutel dazu geben. Ca.15 Minuten ziehen lassen.
Anschliessend die Teebeutel herausnehmen und gut ausdrücken. Dem Teewasser Zucker und Zitronensäure beigeben und aufkochen.
Ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe unter Beobachtung köcheln lassen. Sofort in Flaschen abfüllen und abkühlen lassen.
Hält angefangen im Kühlschrank ca. 3 Wochen.
Viva 😊
Sina Schwarz
Wort zum Donnerstag - Plaid per gievgia, 26.03.2020
Lichtermeer

Die evangelisch-reformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz setzen in Zeiten der Corona-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung.
Bis Gründonnerstag werden im ganzen Land jeweils am Donnerstagabend Kerzen auf den Fenstersimsen entzündet. Die Menschen sind zum gemeinsamen Gebet eingeladen.

«Kirche ist mehr als ein Haus – sie ist ein Auftrag, für einander zu sorgen, in der Bedrohung jetzt erst recht», sagt Gottfried Locher, Präsident der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz.

Silla fotografia veseis Vus igl exempel da Laura Candrian.
Aschia savein nus tuts mussar cun nossas glischs che nus setenin ensemen!
Wort zum Mittwoch - Plaid per mesjamna, 25.03.2020
Zwei sassen in der Tinte. Kein Vor mehr gab’s und kein Zurück. Nicht Rauf noch Runter noch Hin noch Her. Und dazu kam: auch kein Handy, kein Draht, kein Briefkasten da, um die Nachricht ihrer misslichen Lage aufzunehmen. Sie schauten einander an und wussten beide genau: sie sassen in der Tinte.
Denkt der eine: „Mein Gott, wir sind verloren. Ganz bestimmt kommen wir hier selbständig nicht mehr raus. Und ich denke, man wird uns nicht so schnell suchen, vom Finden will ich gar nicht sprechen. Wir sind ja nur zwei, die anderen so viele, die haben andere Sorgen als uns zu suchen. Schlimm ist es, sehr schlimm!“
Denkt der andere: „Ungünstig ist sie wohl, unsere Situation, sehr ungünstig. Ja, ich denke, wir finden hier nicht mehr alleine raus. Doch weiss ich bestimmt: die anderen werden uns vermissen, werden uns suchen, werden uns finden. Unangenehm ist es, doch bin ich voller Zuversicht.“
Zwei Stunden später werden die beiden aufgegriffen, für den ersten nach einer Ewigkeit, für den zweiten nach einem kurzen Augenblick.

Jesus sagte in einem Gleichnis: „Welcher Mensch ist unter euch, der hundert Schafe hat und, wenn er eins von ihnen verliert, nicht die neunundneunzig in der Wüste lässt und geht dem verlorenen nach, bis er’s findet?“
Ein wunderbarer Gedanke! Gegen alle Berechnung wird das einzelne gesucht und gefunden. Niemand wird vernachlässigt und vergessen. Darin zeigt sich der gute Wille Gottes.
Aber auch uns selber können wir in dem Hirten sehen, dazu ermuntert, nicht ein einziges Prozent zu verlieren.
Und schliesslich können wir auch mit der Gewissheit leben, dass wir doch gar nicht verloren bleiben können, wo doch Hilfe und Rettung überall lauert.
Und dass unsere eigene Lebensgeschichte mit der Tinte geschrieben ist, in der wir manchmal sitzen.
Wort zum Dienstag - Plaid per margis, 24.03.2020
Gebet - Oraziun

Aus der Bahn geworfen bin ich
dabei war ich auf gutem Weg
manchmal gestolpert, aber nicht der Rede wert
mit freiem Willen
und stets abgesichert

Neben der Spur bin ich
aus der Gemütlichkeit geworfen
in eine Welt, die von Viren regiert wird
mit vielen Fragen
die ich kaum wage zu stellen

In deiner Hand bin ich
darf meine Sorgen auf dich werfen
und bin bereit, das jetzt Notwendige zu tun
mit anderen zusammen zu glauben
und hoffen, dass dieser Fahrplanwechsel uns nachhaltig
zum Guten verändert

«Feri tut vos quitaus sin Diu, pertgei el ha quitau da vus»
Grazia per tiu plaid che fa curascha
per oz e damaun
Sche ti eis cun mei, tgi savess esser encunter mei?
Engraziel, Segner

Amen
Bereitgestellt: 28.03.2020    Besuche: 16 heute, 319 Monat 
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