Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz

RESOS

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Herzlich willkommen bei der
Religiös-Sozialistischen Vereinigung
der Deutschschweiz (RESOS)


Als Religiösen Sozialismus bezeichnet man das Eintreten von Angehörigen des Christentums aus Gründen ihres Glaubens für eine sozialistische Gesellschaftsordnung. Der Begriff bezeichnet ursprünglich eine Strömung im deutschsprachigen Protestantismus, die um 1900 in der Schweiz entstand. Sie wuchs in der Weimarer Republik Deutschlands zu einer evangelischen Kirchenpartei heran, die sich 1926 als Bund der religiösen Sozialisten Deutschlands (BRSD) organisierte. Vergleichbare Strömungen entstanden auch in anderen christlichen Konfessionen und Staaten.
Sie deuten bestimmte Traditionen und Texte der Bibel wie das Gebot des Erlassjahrs, der Nächstenliebe, die prophetisch-apokalyptische Erwartung vom Reich Gottes, die Bergpredigt, die Kritik am Mammon und die Gütergemeinschaft der Jerusalemer Urgemeinde als Impulse und Verpflichtung, die gegenwärtige vom Kapitalismus bestimmte Gesellschaftsordnung zu überwinden. Insbesondere das Evangelium Jesu von Nazareth mit seiner Option für die Armen verlange aktuell eine bewusste Entscheidung für den Sozialismus. (Quelle: Wikipedia)
Veranstaltungshinweise Wann, wo, wer, was?


Freitag, 10 Mai
Öffentliches Schweigen der Frauen für den Frieden
Zürich 17.45-18.15 Uhr beim Fraumünster
Politischer Abendgottesdienst Zürich in der Kirche St. Peter (St. Peterhofstatt)
„queer glauben“
Gottesbilder und Politiken verqueeren mit Geneva Moser und Matthias Hui, Redaktion Neue Wege.

Samstag, 11. Mai, Zürich
Lektüre und Tischgespräch
"Von Christus zu Marx - Von Marx zu Christus"
von Leonhard Ragaz mit Pfarrer Lorenzo Scornaienchi
15.00 - 17.00 Uhr Gartenhofstrasse 7

Dienstag, 28. Mai
Neue Wege Lesegruppe
St.Gallen 17.30 bis 19.15Uhr, im westlichsten Zimmer
im MIGROS-Restaurant, im HB-Hauptgebäude.

Donnerstag, 6. Juni
Neue Wege - Veranstaltung Bern
queer glauben - eine andere Welt begehren
Vortrag und Diskussion mit Antje Schrupp u.a.
In der Öffentlichkeit stehen Christentum oder Religion eher für Homo- und Trans*feindlichkeit und ein binäres, biologistisches Ge- schlechterverständnis. Aber es gibt Strömungen innerhalb von Kir- chen und Theologie, die Befreiung aus Unterdrückung anstreben und den Bruch mit Normierungen suchen und finden. Der Abend spürt den Möglichkeiten politisch-kritischen Glaubens und wider- ständigen Lebens nach – und lädt ein zur Debatte!

Freitag, 14. Juni
Öffentliches Schweigen der Frauen für den Frieden
Zürich 17.45-18.15 Uhr beim Fraumünster
Politischer Abendgottesdienst Zürich im Kulturhaus Helferei, Breitingersaal (Kirchgasse 13) Frauen*streik
„Denn wir wollen kein grösseres Stück vom vergifteten Kuchen – wir wollen einen anderen Kuchen.“ antidotincl.30/19
Gestaltet vom Team der politischen Abendgottesdienste.

Unser Selbstverständnis Wir stehen ein für Gerechtigkeit, Friede, Bewahrung der Schöpfung. Wir arbeiten an einem demokratischen Sozialismus in der Hoffnung auf das Reich Gottes.
 

Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein
Mt. 20, 25f

«Er stürzt die Mächtigen vom Thron und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
Und lässt die Reichen leer
ausgehen»
(Lukas 1, 52ff)
«Dieses Lied der Maria ist das leidenschaftlichste, wildeste, ja man möchte fast sagen revolutionärste Adventslied, das je gesungen wurden», schreibt Dietrich Bonhoeffer in einer Predigt 1933.







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Religiöse Sozialistinnen/Sozialisten und sozialistische Theologinnen/Theologen (Eine Auswahl)
Autor: Religiös-Sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz     Bereitgestellt: 08.05.2019     Besuche: 551 Monat