Pfarramt Kemmental

Weltgebetstag

Der Weltgebetstag Schweiz ist Teil einer weltweiten Bewegung von Frauen aus vielen christlichen Traditionen. Jedes Jahr am ersten Freitag im März kommen sie zum Feiern eines gemeinsamen Gebetstages zusammen. Durch die Gemeinschaft des Betens und Handelns sind die Frauen in vielen Ländern auf der ganzen Welt miteinander verbunden.


Weltgebetstag 2022 (Foto: Pfarramt Kemmental)

 

Weltgebetstagsfeier 4. März 2022
"Ich will euch ZUKUNFT und HOFFNUNG geben"

Dieses Jahr kam die Liturgie aus unserer «Nähe», unsere Kolleginnen aus England, Wales und Nordirland haben sie geschrieben zum Thema «Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben».
Ein motiviertes Team von sieben Frauen und vier Kindern aus dem Kemmental haben miteinander die Feier vom 4. März vorbereitet.
Der Prophet Jeremia leitet den vertriebenen Israeliten in Babylon Gottes Ermutigung in einem Brief weiter: «Lebt in der Fremde mit Gottvertrauen, betet für Babylon bis ich euch nach langer Zeit in eure Heimat zurückrufe.» Dieser Bibeltext aus Jeremia 29 wurde vor etlichen Jahren vom Internationalen Komitee des Weltgebetstages bestimmt und passt heute perfekt: Er ist Hoffnung für alle vom Krieg Vertriebenen, die auch für unbekannte Zeit in der Fremde leben müssen. Mit unserem solidarischen Teilen können wir ihnen, wie auch allen von Armut Betroffenen, wegen Behinderungen Eingeschränkten oder unter häuslicher Gewalt Leidenden zu Hoffnung und Zukunft werden.

Im PrimaGodi (Gottesdienst für Primarschüler) haben Claudia und Andreas Reich einen Kinderweltgebetstag gestaltet:
Mit Dias erlebten die Kinder die Sehenswürdigkeiten der Liturgieländer. Sie begleiteten dann den Boten mit Jeremias Brief von Jerusalem nach Babylon.
Viele spürten bei der Vertiefung des Brieftextes, dass Gott auch uns persönlich meint, uns liebt und Hoffnung gibt.
Zum Schluss genossen alle ein individuell zusammengestelltes englisches Sandwich!



Weltgebetstag 2022 (Foto: Pfarramt Kemmental)


Die Künstlerin Angie Fox gestaltet diese Aussage in einem Bild, das gesprengte Fesseln und eine aufgebrochene Tür zeigt, durch die ein Weg, aus dem Friedenslilien (Einblatt oder Spathiphyllum) wachsen, in eine Zukunft der Freiheit und des Friedens führt.

Kontakt
Brigitte Haldimann
Schützenstrasse 4, 8573 Siegershausen

Bereitgestellt: 21.04.2022     
aktualisiert mit kirchenweb.ch