News: Jugend

>> Das Jesus-Comeback

Aktuelles

Ab Beginn eurer Konfirmandenzeit könnt ihr hier euren Punktestand sehen - natürlich nur mit Initialen.
Aktuelle Anlässe bitte nachsehen links unter den Rubriken Wochenprogramm und Laufender Monat

Aktualisiert: 20.09.2009

Minimalguthaben am letzten Tag vor der Konfirmation:195
Minimalguthaben vor den Sportferien: 180


 se    169   rf    151   jg    177 
 mg    128   mho    254    yj    159 
 lk    179   sl    157    cl    147 
 lo    225   sr    139    ls    125 
 ms    197   dv    187    jw    319 
 md    158                





Das Jesus-Comeback

Zur Einleitung der Geschichte: Was wäre, wenn Jesus wiederkäme? Wer würde ihm glauben? Wie reagieren die Menschen? Im Konfirmandenlager haben die Jugendlichen den Anfang einer Geschichte von Jesu Wiederkunft vervollständigt. Die drei Versionen, die beim Kirchenstand am meisten punkteten, drucken wir in den Kirchenblättern Dezember bis Februar ab und veröffentlichen sie auch hier. Die Autoren bekommen einen kleinen Preis.

Auf dem 3. Platz sind zwei Schüler gemeinsam.

Das Jesus Comeback III a
In einem Bündner Bergdorf tritt ein Postauto-Chauffeur am Morgen seinen Dienst an. Kurz nachdem er abgefahren ist, bemerkt er einen Fahrgast auf dem hintersten Sitz. Er hält an und verlangt das Fahrgeld. Der Passagier gibt an, kein Geld zu haben und stellt sich als Jesus vor – der Jesus.
Der Busfahrer lacht und sagt: „Du sollst jetzt und zwar hier und jetzt beweisen, dass du Jesus bist.“ Jesus steht auf und sagt: „Hast du Leiden? Schmerzen?“ Darauf der Busfahrer: „Ehrlich gesagt, mein Sohn ist im Spital. Er ist bei einem Postautounfall schwer verletzt worden.“ Der Busfahrer verzieht das Gesicht. Jesus sagt darauf: „Hab keine Angst mein Sohn.“ „Hab ich aber, denn er liegt seit einem Jahr im Koma!“ sagt der Busfahrer mit bangender Stimme. „In einem Jahr wird er wieder laufen können. In 6 Monaten wird er wieder sprechen können, in einem Monat wird er Dich sehen können“, flüsterte ihm Jesus und ging aus dem Bus. Und er ging nach vorn und um die nächste Kurve.
Der Busfahrer ging ihm nach, doch nach der Kurve war er weg! Der Busfahrer fuhr benommen weiter und dachte, es war bloss Einbildung! Als er zu Hause war, überlegte er eine Woche über das was ihm die Einbildung gesagt hatte. Nach einer Woche hatte er diese Sache vergessen.
Doch nach der vierten Woche kam ein Telefon, dass der Sohn wie durch ein Wunder aufgewacht ist. Der Busfahrer geht sofort in das Spital und der Sohn kannte ihn und der Fahrer konnte sich an das erinnern, was vor einem Monat geschah.

Das Jesus Comeback III b

In einem Bündner Bergdorf tritt ein Postauto-Chauffeur am Morgen seinen Dienst an. Kurz nachdem er abgefahren ist, bemerkt er einen Fahrgast auf dem hintersten Sitz. Er hält an und verlangt das Fahrgeld. Der Passagier gibt an, kein Geld zu haben und stellt sich als Jesus vor – der Jesus.
Der Chauffeur sagt, er könne bis ins nächste Dorf mitfahren, aber dort sei Schluss. Jesus, der Jesus bedankt sich. An der ersten Haltestelle steigen drei Leute ein. Es ist noch früh am Morgen und es liegt noch ein wenig Nebel an den bündner Berghängen. Der Bus fährt jetzt eine schmale Strasse hinab. Der Nebel wird immer dichter und der Chauffeur macht schliesslich die Nebellampen an. Die Leute im Bus sind still, niemand sagt was. Doch plötzlich hört man quietschende Bremsen und durch die Windschutzscheibe des Postautos sieht man eine scharfe Kurve. Der Chauffeur versucht das Lenkrad noch herum zu reissen, doch es ist zu spät. Der Bus stürzt die steile Felswand hinunter. Aber wie aus Gotteshand bleibt der Bus in der Luft stehen. Der Mann der sich als Jesus der Jesus ausgibt, sitzt immer noch auf der hintersten Bank, wobei die anderen Personen sich an den Stühlen festklammern und laut schreien. Doch auf einmal ist es still. Denn der Bus fliegt jetzt nicht mehr mit Todesgeschwindigkeit auf die Felsen zu, sondern schwebt hinab auf eine Alpwiese und bleibt dort so stehen, wie er vor ein paar Minuten auf der Bergstrasse war.
Die Leute steigen weinend aus dem Postauto aus und setzen sich auf die Wiese. Jesus der Jesus steigt als letzter aus und geht zum Buschauffeur. Dieser weint nicht, sondern er sitzt einfach da und schaut die Felswand hinauf. Jesus der Jesus setzt sich neben ihn und sagt, ob er auch bis zur übernächsten Haltestelle mitfahren dürfe.

Das Jesus Comeback II

In einem Bündner Bergdorf tritt ein Postauto-Chauffeur am Morgen seinen Dienst an. Kurz nachdem er abgefahren ist, bemerkt er einen Fahrgast auf dem hintersten Sitz. Er hält an und verlangt das Fahrgeld. Der Passagier gibt an, kein Geld zu haben und stellt sich als Jesus vor – der Jesus. Der Chauffeuer traut seinen Ohren nicht und stellt sich selbst als Wilhelm Tell vor. An der nächsten Haltestelle hält der Chauffeuer an und Jesus muss aussteigen. Der Bus fährt davon und ist bald nicht mehr zu sehen. Jesus läuft zur nächsten Kirche und gibt dem Chauffeuer seinen Segen.
Wenige Tage später: Jesus ist auf dem Weg zur Kirche, als er einen lauten Knall hört, ganz in der Nähe der Haltestelle, an der er wenige Tage zuvor aus dem Bus geworfen wurde. Er läuft in die Richtung, aus der der Knall kam. Dort angekommen, sah er das schreckliche Geschehen.
Im Spital, nicht weit entfernt vom Unfallort liegt der Buschauffeur. Er verunglückte, wurde aber im letzten Moment noch gerettet. Mehr wusste er nicht. Auch als er bei der Polizei nachfragte, wer ihn denn vor dem Tod bewahrte, kam er nicht weiter. Sie hatten keine Angaben, nicht einmal eine Beschreibung der Person.
Erst viel später wusste der Buschauffeur, wer es war. Die Antwort fand er, als er nach der Entlassung aus dem Spital Hilfe in der Kirche suchte.
Anina Früh

Das Jesus Comeback I
In einem Bündner Bergdorf tritt ein Postauto-Chauffeur am Morgen seinen Dienst an. Kurz nachdem er abgefahren ist, bemerkt er einen Fahrgast auf dem hintersten Sitz. Er hält an und verlangt das Fahrgeld. Der Passagier gibt an, kein Geld zu haben und stellt sich als Jesus vor – der Jesus. Der Fahrer schüttelt den Kopf und fährt weiter. Bei der ersten Bushaltestelle hält das Postauto an, und Jesus steigt aus und geht zur nächsten Kirche, die auf der gegenüberliegenden Strassenseite steht. Jesus betritt die Kirche und er sieht eine alte Frau, die ganz alleine auf der hintersten Bank sass. Er ging auf sie zu und setzte sich neben sie. Sie erschrak nicht, denn obwohl sie blind war, merkte sie, dass sie einen aussergewöhnlichen Menschen neben sich hatte. Sie fragte Jesus nach seinem Namen und er sagte ihn ihr. Als sie seinen Namen hörte, fing sie zu weinen an, doch Jesus nahm ihren Kopf in seine Hände, doch sie weinte weiter. Sie weinte aus lauter Dankbarkeit und Glückseligkeit. Aber inzwischen war noch etwas Anderes geschehen. Als sie ihre feuchten Augen öffnete, blendeten sie die hellen Sonnenstrahlen, die durch die Kirchenfenster schienen. Sie lächelte ihn an und kniete vor ihm nieder. „Danke, Jesus. Sage mir, bist du es wirklich?“ „Ja. Aber sage es niemandem! Sie werden es selber merken.“ Jesus lächelte ein letztes Mal und ging zum Gemälde seiner Mutter und betete. Danach verliess er die Kirche und die Stadt als geheimnisvoller Fremder. Die alte Frau in der Kirche konnte ihr Leben wieder geniessen und reiste noch weit in der Welt umher.
Romina Scalco

Pfr. J. Finger                  zum Anfang der Seite